Was ist eigentlich ein "Jack & Jill" ?

Was sind "Auditions" ?

Swingtänzer haben eine ganz besondere Art des Tanz-Wettbewerbs. Egal welches tänzerische Niveau ihr habt, der sogenannte JACK & JILL ist der offene Wettbewerb im Swing. Das außergewöhnliche eines Jack & Jill im Vergleich zu anderen Wettbewerben, wo sich die Teilnehmer Tanzpartner und Musik selbst aussuchen dürfen, ist der Fokus auf SOCIAL DANCING. Also auf die Fähigkeit, mit wechselndem Tanzpartner auf vorher nicht bekannte Musik zu tanzen.

 

In welchem Format kann ein Jack & Jill ablaufen?
1. All Skate (Alle Paare tanzen parallel)
2. Jam (Paare tanzen nacheinander im Scheinwerferlicht)
3. Battle (2 Paare tanzen jeweils parallel im Scheinwerferlicht, ein Paar kommt weiter)
4. Red Square Contest (Paare tanzen innerhalb eines Quadrats, welches nicht übertreten werden darf)
5. Weakest Link (Nach jedem Song scheidet das schwächste Paar aus)

 

Was gibt es bei einem Jack & Jill nicht?
1. Choreografie
2. Kostüme
3. Aerials, Lifts und Drops

 

Wie wird bei einem Jack & Jill bewertet?
1. Unabhängige Jury, welche die Teilnehmer einschätzt
2. Publikum, welches die Tänzer durch Applaus einschätzt
3. Partner Bewertung, bei der sich die Teilnehmer selbst einschätzen.

 

Wie läuft ein Jack & Jill nun genau ab?
1. Leader und Follower tragen sich in eine Liste ein und erhalten eine Startnummer.
2. Leader und Follower werden gegenübergestellt und nach dem Zufallsprinzip neu gemischt.
3. Die Tanzpaare suchen sich einen Platz auf der Tanzfläche. Sobald die Musik ertönt, geht es los.
4. Getanzt wird zu ausgewählter Musik verschiedener Tempi. Zwischen den Songs wechseln die Tanzpartner erneut.
5. Vorrunden werden in der Regel im Format “All-Skate” getanzt und individuell durch eine unabhängige Jury bewertet.
6. Im Finale sind alle Formate und Bewertungsformen möglich, oft werden die Finalisten als festes Paar im Format “Jam” zusammengebracht und gemeinsam bewertet.

 

Und das ist das Wichtigste bei einem JACK & JILL
1. Es geht nicht um den Gewinn. Es geht um den Spaß und vor allem die Erfahrung, die eine Teilnahme an einem Jack & Jill mit sich bringt.
2. Habt Spaß am Tanzen und zeigt, dass ihr Spaß habt. Wenn ihr nicht ans gewinnen denkt, dann geht es ja hauptsächlich auch um den Spaß, oder?
3. Achtet auf die Kleidung. Zum einen erleichtert Kleidung, die sich leicht merken lässt, den Juroren, sich an euch zu erinnern. Zum anderen wisst ihr sicher selbst, welches Outfit eure Ausstrahlung unterstreicht. ;)
4. Achtet auf das richtige Schuhwerk. Ganz wichtig und euch sicher auch bewusst.
5. Das WICHTIGSTE – Lächelt und schenkt eurem Tanzpartner ein Lächeln. Das steigert die Harmonie und die Tanzfreude und somit den Spaß. Womit wir wieder beim ersten Punkt sind, dem Spaß, denn darum geht es.

 

(Diesen schönen Text haben wir bei SwingConnection Leipzig für Euch gefunden und dürfen ihn mit freundlicher Erlaubnis von dort hier posten.)


Eine "Audition" bzw. ein "Vortanzen" wird oft verlangt, damit man auf Workshops oder auch für bestimmte Trainings- gruppen (z.B. Choreo-Gruppen), in die richtigen (passenden) Level eingeordnet werden kann. Dies kann auf verschiedene Weisen ablaufen.

 

Es kann z.B. verlangt werden bestimmte Figuren vorzutanzen.

 

Möglich ist auch, dass man mit einem Lehrer bzw. Trainer tanzen muß.

 

Oder aber es kann so ablaufen wie kürzlich in Berlin beim "Swing up the Backyard" - Lindy-Edition. Hier wurden die Teilnehmer/innen gebeten, sich erstmal warm zu tanzen. Natürlich tanzten viele Paare, die sich zusammen angemeldet hatten auch jetzt zusammen. Nach zwei Songs wurde die eine Hälfte auf die eine Seite und die andere Hälfte der Tanzpaare auf die andere Seite der Tanzfläche gebeten. Nun sollten sich alle Teilnehmer/innen der einen Hälfte jemanden aus der anderen Hälfte zum Tanzen suchen. Es wurde weiter getanzt und gewechselt und nach und nach verteilten die Trainer an einzelne Tänzerinnen und Tänzer verschiedenfarbige Armbänder. Erst als dann alle Workshop-Teilnehmer/Innen ein Armband hatten, wurde ihnen gesagt welche Armbandfarbe für welchen Level war.  (Schlau gemacht)